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„Für mich ist diese Figur jemand, der gerade zwischen zwei Zuständen steht.
Sie ist noch nicht angekommen, aber sie ist auch nicht mehr dort, wo sie einmal war.
Ich finde diesen Moment unglaublich spannend – dieses Dazwischen.
Und genau da beginnt für mich Dynamik.
Die Figur sitzt auf dieser Diagonalen, fast so, als müsste sie ihr Gleichgewicht finden. Aber gleichzeitig habe ich nicht das Gefühl, dass sie festhält. Für mich ist da eher Bewegung drin – vielleicht sogar der Mut, weiterzugehen.
Um sie herum ist sehr viel los: Farbe, Bewegung, Verdichtung. Und gleichzeitig bleibt ganz viel Holz sichtbar.
Das ist für mich Fülle und Leere.
Und dann gibt es diese Linien – sie bringen Ordnung in das Ganze.
Deshalb treffen hier für mich Chaos und Kontrolle aufeinander.
Und am Ende geht es für mich um etwas ganz Einfaches: Wir sind nie fertig. Wir sind immer im Werden.
Das ist für mich Lebendigkeit.“
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